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Neuer Vorsitzender für DIT gesucht

Wir bitten um Verständnis, daß unser Büro nicht immer besetzt ist, da nur ehrenamtliche Mitglieder mitwirken.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte am besten mit Fotos per Email an info@treppensicherheit.de an uns.

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2007-05-01

BGR 216 - Optische Sicherheitsleitsysteme

Die Firma EverGlow beschreibt gem. des § 7 der Arbeitsstättenverordnung, dass bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung Unfallgefahren zu befürchten sind, eine Sicherheitsbeleuchtung mit einer Beleuchtungsstärke von mind. ein von Hundert der Allgemeinbeleuchtung, mind. jedoch von einem Lux vorhanden sein muss. Dies kann auch durch nachleuchtende Produkte aus Ihrem Hause erreicht werden, denn die BGR 216 schreibt, dass Treppen, Treppenwangen, Handläufe und Rampen im Verlauf von Rettungswegen so zu kennzeichnen sind, dass der Beginn, der Verlauf und das Ende eindeutig erkennbar sind. Hier ist die Fa. EverGlow mit Ihren nachleuchtenden Handläufe auf dem Markt, wie die Firma Flexo mit dem Handlauf in Sicherheitsfarben und mit eingelegten nachleuchtenden Streifen. 

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2007-03-09

GUV regelt Sicherheit an Treppen in Schulen/Kindergärten

Da vielfach die Anfrage auch an uns kommt einige kurze auszugsweise Infos zur Sicherheit an Treppen in Schulen und Kindergärten:

1. Stufen müssen rutschsicher sein

2. Ausreichende Beleuchtung im Treppenhaus

3. Bodenbelag und Treppenbelag sollen kontrastreich sein

4. Brüstungshöhen grundsätzlich 1,1 m, 1,1m, mit Erschwernissen zum Überklettern und zum Rutschen

5. Handläufe an beiden Seiten der Treppe

6. in Kindergärten zusätzliche Handläufe in kindgerechter Höhe, auch mit kindgerechtem Durchmesser 


 

2007-03-05

Verkehrssicherungspflicht - Verletzung durch fehlende Treppengeländer - Handläufe

Unter Verkehrssicherungspflichten versteht man die Sorgfaltspflicht desjenigen, der eine besondere Gefahrenlage geschaffen hat oder aufrecht erhält oder der eine Sache beherrscht oder in Verkehr bringt, möglichen Schaden von Dritte, die dieser Gefahrenlage ausgesetzt sind, abzuwenden. Diese Verpflichtung zur Verkehrssicherung ist Ausfluss des Rechtsgedankens der gesetzlichen Vorschrift des § 823 BGB, der eine Schadenersatzpflicht bei schuldhafter Verletzung dieser Pflichten vorsieht. Häufigster Fall in der Praxis dürften die Sorgfaltspflichten von Grundstückseigentümern sein, die ihr Grundstück bzw. ihre Gebäude dem Publikumsverkehr öffnen. Hier hat der Eigentümer bzw. der jeweilige Inhaber z.B. dafür zu sorgen, dass kein Besucher durch Unebenheiten im Boden, durch nasse Böden, Glätte usw. zu Schaden kommt. Der Vermieter hat besondere Verkehrssicherungspflichten auch gegen seinen Mietern und deren Besuchern, etwa durch die Anbringung von Treppengeländer - also beidseitige Handläufe in öffentlich zugänglichen Gebäuden, oder die Instandhaltung von Gehwegen.  Die Verletzung der Verkehrssicherungspflichten setzt immer ein Verschulden, nämlich ein vorwerfbares Tun oder Unterlassen voraus, um den Verantwortlichen haftbar zu machen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass ein Verschulden nur dann anzunehmen ist, wenn nach den besonderen Umständen des Einzelfalls die Sicherungsmaßnahmen auch zumutbar und tatsächlich durchführbar waren.   Daher haben die Landesbauordnungen die durch die Gleichstellungsgesetze erfolgte Änderungen der Bauordnungen so eingeschränkt, dass die Maßnahmen technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar sein müssen. Die Nachrüstung von Handläufen im Gebäudebestand nach DIN 18024/25 dürfte technisch möglich und meist auch wirtschaftlich vertretbar sein - denn jeder Sturz ist einer zuviel, und für viele vor allem ältere Menschen oftmals der 1. Schritt in die Pflegebedürftigkeit. 



Weitere Informationen finden Sie hier:
 

2007-02-22

Anti-Rutsch-Streifen für Treppen

Wenn die Füße wegrutschen, gibt es kein Halten mehr. Man schimpft auf die glattenStufen und schlägt schon auf den harten Boden. Der Fall wird zum Unfall. Die Schuld am Unfall tragen fast nie die Opfer. Fast immer wurde versäumt, die gefährlichen Stellen rutschsicher auszurüsten. Treppenschutzsysteme sorgen für sicheres Begehen. U.a. bieten diese Profile an die Fa. Wothke-Weber in 48157 Münster, die Firma Ludger Tumbrink in 76694 Forst/Baden, oder die Firma Kroschke in Braunschweig. 
 

2007-02-19

Münchner Lokalbaukommission fordert Nachrüstung

Die Münchner Lokalbaukommissionen fordern bei Treppen in öffentlich zugänglichen Gebäuden Nachrüstung. So müssen an beiden Seiten der Treppen griffsichere Handläufe ohne freie Enden angebracht werden, die über Fensteröffnungen und Treppenabsätze sowie über die letzte Stufe zu führen sind. Umwehrungen (Geländer, Brüstungen) müssen mind. 0,9, bei Gebäuden die der Arbeitsstättenverordnung unterliegen min. 1,00m, über 12 m Absturzhöhe mind. 1,1m hoch sein. Die Geländer sind dementsprechend zu ändern bzw. zu ergänzen (Art. 17 BayBO)


 

2007-01-29

Mangelhafte Raumspartreppe: Vermieter haftet

Stürzt ein Mieter auf einer nicht sachgerecht angebrachten Raumspartreppe, ist der Vermieter haftbar. Das geht aus einem Urteil des OLG Dresden hervor. In so einem Fall sei die vermietete Wohnung mangelhaft, heißt es zur Erläuterung. Allerdings müsse sich der Mieter, der die erkennbare "gefährliche" Treppe benutzt hat, ein Mitverschulden anrechnen lassen. (Az.: 5 U 581/06). Das Gericht gab mit seinem Urteil der Klage einer Mieterin statt. Die Frau musste zum Wäschetrocknen auf den Dachboden steigen. Dieser war nur über eine so genannte Raumspartreppe erreichbar. Bei einem Sturz auf der Treppe zog sie sich erhebliche Verletzungen zu und verlangte Schadenersatz. Der Vermieter machte geltend, die Klägerin habe die Treppe auf eigene Gefahr benutzt. Dieser Einschätzung folgte das Gericht nicht: Die Haftung des Vermieters bestehe allein schon, weil die Treppe nicht fachgerecht eingebaut gewesen sei. Der Klägerin könne aber ein Mitverschulden angelastet werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2007-01-02

Vorbildliche Ausarbeitung zu Treppen

Das Referat "Barrierefreies Bauen" der Stadtdirektion Graz hat für Österreich eine vorbildliche Ausarbeitung für allgemeine Bauteile für Öffentliche Gebäude und Wohnbau veröffentlicht. Reich bebildert, mit Zeichnungen und genauen Maßfestlegungen werden auch Rampen und Treppen anschaulich erläutert. So sind u.a. auch Besonderheiten wie Stufenausbildungen, Stufenmarkierungen, taktile Bodenavisierung, Sicherung gegen Unterlaufen Längs - und Quergefälle, Optische Markierungen, Radabweisungen, Anordnungen der Handläufe sowie Ausbildung und Handlaufbefestigungen klar und deutlich beschrieben. 
 

2006-12-17

Versammlungsstätten: Treppen und Flure

Die Breite der Rettungswege ist nach der größtmöglichen Personenzahl zu bemessen. Die lichte Breite eines jeden Bauteils von Rettungswegen muss mind. 1,20 m betragen. Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss für die darauf angewiesenen Personen mind. betragen bei

1. Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien 1,2 m /600 Personen

2. anderen Versammlungsstätten 1,2m /200 Personen 

Notwendige Treppen müssen feuerbeständig sein. Die lichte Breite notwendiger Treppen darf nicht mehr als 2, 4 m betragen. Notwendige Treppen und dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Treppen müssen auf beiden Seiten feste und griffsichere Handläufe ohne freie Enden haben. Die Handläufe sind über Treppenabsätze fortzuführen. Notwendige Treppen und dem allgemeinen Besucherverkehr dienende Treppen müssen geschlossene Trittstufen haben, dies gilt nicht für Außentreppen.  



Weitere Informationen finden Sie hier:
 

2006-12-17

Handlauf innerhalb nutzbarer Treppenlaufbreite?

Bei der Frage "Nachrüstung im Bestand"  taucht immer wieder die Frage auf, darf ein nachträglich einzubauender Handlauf in der nutzbaren Treppenlaufbreite liegen. Hierzu ein eindeutiges JA, der zweite Handlauf darf sich in der nutzbaren Breite befinden, weil er die Treppe sicherer macht. Deshalb haben Länderbauordnungen wie zum Beispiel die Bremer Landesbauordnung (§ 35 Abs. 6) und die Landesbauordnung für Schleswig-Holstein (§ 38 Abs. 6) dies ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen.

 


 

2006-11-26

6 Kinder an Schule getötet

Ein Massenansturm auf das Treppenhaus hat an einer chinesischen Schule sechs Kinder das Leben gekostet. Sie seien auf der Treppe übereinander gestürzt , schreibt die Vorarlberger Zeitung. Zu dem tragischen Zwischenfall kam es, als mehrere hundert Schüler am Samstag nach dem Unterricht an der Schule in Tutang aus den Klassenzimmern strömten. Sie seien auf der Treppe übereinander gestürzt, 5 Mädchen und ein Bub im Alter zwischen 12 - 13 Jahren seien auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, elf weitere Schüler erlitten schwere Verletzungen. Frage an das DIT: kann soetwas in Deutschland sich auch erreignen? Wohl weniger, da die Treppen in Deutschland lt. Bauvorgaben und Sicherheitsstandarts meist beidseitig mit Handläufen gesichert sind und bei breiten Treppen - ab 2, 5 m auch in der Mitte mit Geländern ausgestattet sind, sodass bei einem Sturz ein sicherer Griff erreichbar ist.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2006-11-14

Kein Schadenseratz bei privatem Hausbesitzer

Ein privater Hausbesitzer muss keinen Schadenersatz zahlen, wenn ein Besucher auf der frisch gewischten Treppe ausrutscht. In dem verhandelten Fall hatte ein Arbeitgeber auf den Ersatz von Lohnfortzahlungen in Höhe von 16.000 Euro gefordert, der auf der frisch gewischten Treppe seiner Schwester ausgerutscht war. Die Richter des OLG Bamberg urteilten jedoch: private Hausbesitzer müssten nicht für Unfälle auf einer frisch gewischten Treppe haften. Hinweisschilder wie "Vorsicht Nässe - Sturzgefahr" seien in den eigenen vier Wänden nicht notwendig.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2006-11-13

Ist beidseitiger ( 2. Handlauf) Handlauf Pflicht?

Häufig wird an uns die Frage gerichtet, ob der beidseitige Handlauf an der Treppe Pflicht ist. Dazu gilt folgende Feststellung:

1. Im privaten Bereich ist der beidseitige, 2. Handlauf,  NICHT Pflicht. Es ist Privatsache, wie der Hausbesitzer, auch wie der evtl. ältere oder behinderte Mensch an der Treppe vorwärts, rückwärts, seitwärts oder evtl. am "Hosenboden" die Treppe in seinem Haus, in seiner Wohnung bewältigt.

2. Im öffentlich zugänglichen Bereich ist der beidseitige Handlauf PFLICHT - denn es kann nicht erwartet werden, dass derselbe Mensch auf dem Weg zum Zahnart, zum Arzt, im Pfarrzentrum, im Lokal oder im Theater nur mit fremder Hilfe die Treppe begeht. Dies gilt vor allem für Treppen, wo sich Menschen auf Treppen begegnen können, oder aufgrund der Treppenbreite gleichzeitig die Treppe begehen können. 

3. Im normalen Wohnungsbau ist der beidseitige Handlauf (noch nicht) Pflicht, dafür müssen Wohnungen wie Altenwohnungen, betreutes Wohnen, sozialer Wohnungsbau, Seniorenresidenzen etc. nach DIN 18025 Teil 2 ausgestattet werden, dort ist auf Treppen und Rampen eindeutig der beidseitige Handlauf festgelegt. 


 

2006-10-31

1071 Sterbefälle durch Sturz auf oder von Treppen und Stufen

Auch im Jahre 2005 führt die Todesunfallstatistik wie uns am 30.10.06 das Stat. Bundesamt mitteilte, wiederum mit 1071 Todesfälle durch Sturz auf oder von Treppen und Stufen die Unfallstatistik an. Davon betroffen waren 588 Männer und 483 Frauen. Insgesamt starben 8548 Menschen an Stürzen. Vergleichsweise dazu der Sturz auf oder von Leitern mit 106 Todesfällen, auf oder vom Gerüst mit 25 Todesfällen, in Zusammenhang mit Rollstuhl starben 53 Personen, und bei Todesfälle durch Sturz vom Baum sind 35 Personen betroffen. Im Vergleich zu den Todesfälle durch Treppensturz bei 1071 nehmen sich die Todesfälle durch Sturz bei Eis und Schnee mit insgesamt 28 Todesfälle relativ bescheiden aus. Trotzdem unterstützt das DIT alle Bemühungen Stürze im Sommer und besonders im Winter zu vermeiden, und empfiehlt neben der Streupflicht auch bei Außentreppen - selbst bei wenigen Stufen - das Anbringen eines beidseitigen Handlaufes oder Geländers.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2006-10-17

TV-Augsburg: "Deutsches Institut für Treppensicherheit e.V."

Aktuell berichtet das Fernsehen über das Deutsche Institut für Treppensicherheit. Ausführlicher Bericht als Video für ISDN und DSL:
TV-AugsburgAufzeichnung Institut für Treppensicherheit für ISDNAufzeichnung Institut für Treppensicherheit für DSL


 

2006-10-15

Kein Bestandschutz an Treppen

"Bestandschutz" beim baulichen Brandschutz gibt es nicht! D.h. Gebäude und bauliche Anlagen müssen, gleichgültig wann sie erbaut wurden , die aktuellen Brandschutzanforderungen erfüllen! Dies gilt auch für alle sicherheitsrelavanten Teile an der Treppe - Rutschsicherheit, Geländerhöhen, Absturzsicherungen, Handläufe. Weitere Infos dazu u.a. im Brandschutzaltas, ISBN 3-939138-01-1.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2006-10-05

Weltweit erster Evakuierungsstuhl für Treppen

10 % der im Gebäude befindlichen Personen bilden hinsichtlich ihrer körperlichen Verfassung ein nicht vorhersehbares Risiko. Wenn Sie innerhalb Ihrer Organisation verantwortlich sind für diesen Personenkreis, wie Z.B. Asthmapatienten, schwangere Frauen, ältere Menschen, Behinderte oder Personen mit Verletzungen, dann ist EVAC + CHAIR ein unverzichtbares Hilfsmittel für den Personentransport über Treppen, speziell in Situationen, in denen man den Aufzug nicht benutzen darf. Hersteller-Information zum Thema Gebäudesicherheit und Treppen.
 

2006-10-05

Land NRW fördert beidseitigen Handlauf an der Treppe

Wie uns das Ministerum für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mitteile, fördert das Land investive Maßnahmen im Bestand (RL BestandsInvest 2006) somit die Herstellung der Barrierefreiheit in bestehenden Wohnungen. Bei der Bewertung der förderfähigen Maßnahmen wird grundsätzlich auf die DIN 18025 abgestellt, welche auf Treppen (auch bei Vorhandensein eines Aufzuges) beidseitig Handläufe vorschreibt, welche griffsicher sein müssen, und über die erste und letzte Stufe zu führen sind. Infos zu den Förderrichtlinien unter www.mbv.nrw.de
 

2006-10-05

Senioren dürfen Gehilfen im Flur abstellen

Vermieter können es betagten Mietern nicht untersagen, Rollatoren oder andere Gehilfen im Treppenhaus abzustellen. Die Geräte müsen aber an einem geeigneten Ort platzsparend zusammengeklappt werden. Das hat das Landgericht Hannover entschieden. Wie der Anwalt-Suchservice uns mitteilte wohnte eine gehbehinderte alte Dame im Obergeschoss eines Mietshauses. Um ihre Wohnung verlassen und sich draußen sicher bewegen zu können, benötigte sie eine Gehhilfe, einen sogenannten Rollator. Diesen stellte sie unten im Hausflur neben dem Eingang ab. Im Prozess entschied das Gericht, das ein Rollator nicht mit einem Fahrrad gleichzusetzen sei, denn es handle sich bei ihm um eine rollende Gehilfe. Ausführliches Urteil unter 0900-1020809/1,99 E/min.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2006-10-03

Gebäude-Eigentümer muss Geländer kontrollieren

Der Eigentümer eines Gebäudes muss durch geeignete Kontrollen sicherstellen, dass die Korrission an einem Geländer sofort entdeckt wird. Das OLG Saarbrücken gabe in seinem Urteil (Az.: 4 U 175/05-114) einer Schadenersatzklage statt. Der Kläger war vom Dach einer Schule gestürzt, weil Befestungsschienens eines Geländer durchgerostet waren und das Geländer brach. Die Gemeinde verweigerte die Zahlung mit der Begründung, sie sei gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Maßnahmen zum Korrosionsschutz zu treffen. Das OLG bestätigte zwar, dass eine solche gesetzliche Pflicht nicht bestehe, schränkte jedoch ein, dass ein Hauseigentümer damit nicht von jeder Haftung frei sei. Die Gemeinde habe die Kontrollmaßnahmen nicht vorgenommen, so dass sie für den Sturz des Klägers hafte. 
 

2006-09-27

Fußgänger auf Laub ausgerutscht: Kein Schadensersatz

Fußgänger müssen sich darauf einstellen, dass Gehwege in der Nähe von Hecken und Laubbäumen im Herbst rutschig werden können. In einem Urteil des Berliner Kammergerichtets ist die Gemeinde nicht verpflichtet, die Gehwege ständig zu reinigen. Insbesondere im Herbst könne die nächste Windböe den Weg wieder mit Laub übersäen. (Az.: 9 U 134/04). Das Gericht hob eine gegenteilige Entscheidung des Landgerichts Berlin auf und wies die Schadenersatzklage einer Fußgängerin ab. Die Frau war auf einem Gehweg auf nassem Laub ausgerutscht und gestürzt. Sie hielt der Gemeinde vor, die Verkehrssicherungspflicht verletzt zu haben. Das Kammergericht sah die Sache aber anders: Die Klägerin sei letztlich selbst schuld. Denn sie hätte die Gefahrenquelle ohne weiteres erkennen und ihr entweder ausweichen oder entsprechend vorsichtig gehen müssen. 
 

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