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Neuer Vorsitzender für DIT gesucht

Wir bitten um Verständnis, daß unser Büro nicht immer besetzt ist, da nur ehrenamtliche Mitglieder mitwirken.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte am besten mit Fotos per Email an info@treppensicherheit.de an uns.

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2004-12-21

BAuA: Treppengeländer sind NICHT nur Zierde

DAS SICHERE HAUS informiert in der Dez-Ausgabe über Treppenstürze und gibt praktische Tipps zur Vermeidung von Stürzen auf Treppen. Daher nie in Eile Treppen hinauf- und hintuntergehen, und eine Hand sollte immer für das Geländer bzw. den Handlauf frei sein, beschädigte Stufen sofort ausbessern, erste und letzte Stufe kennzeichnen, Licht einschalten, Treppengeländer besser gesagt Wandhandläufe sollen möglichst über die erste und letzte Stufe hinausragen, auch bei wenigen Stufen sollten Handläufe angebracht werden, und richtiges Schuhwerk tragen, so die Erfahrungenstipps der BAuA und Infos unter www.das-sichere-haus.de.
 

2004-12-17

Handlauf-Halterungen dürfen nicht in Griffraum der Hand reichen

In einem Rechtsstreit zwischen einem Landkreis und einem Generalübernehmer bezüglich eines öffentlichen Gebäudes - hier Schulgebäude - wurde das DIT zu einer gutachterlichen Stellungnahme aufgefordert. Dabei musste die Frage geklärt werden, ob Handlaufhalter, welche seitlich den runden Handlauf an der Wand befestigen, in öffentlich zugänglichen Gebäuden erlaubt sind. RA Willi Reiser, von der Kanzlei Böld & Kollegen, Augsburg hat dazu ein Gutachten abgegeben. Dabei wird festgestellt, dass Handläufe nicht in den Griffraum der Hand hineinreichen dürfen, somit ein sicheres Greifen der Handläufe nicht gewährleistet ist, und somit öffentlich-rechtliche wie auch zivilrechtliche Forderungen der Verkehrssicherheit verletzt sind. Die Bauaufsichtbehörde hat die Möglichkeit durch Bescheid den Einbau normenentsprechender Handlaufhalter durchzusetzen. Az 00289/03 V-R / R
 

2004-12-16

Glatteis auf überdachtem Parkplatz - Haftung für Stürze

Der Inhaber eines Einkaufsmarktes hat auch überdachte Kunden-Parkplätze auf Eisstellen zu überprüfen, wenn eine solche Eisbildung konstruktionsbedingt voraussehbar ist. Das hat das OLG Hamburg entschieden. Wie der Anwalt-Suchvervice berichtet hatte eine Kundin ihren PKW auf dem überdachten Parkplatz eines Einkaufsmarktes abgestellt, rutschte aus und verletzte sich dabei erheblich. Das Argument des Marktbetreibers, es habe wegen parkender Fahrzeuge nicht gestreut werden können, entlaste ihn nicht. Für ihn sei die Eisbildung konstruktionsbedingt voraussehbar gewesen, so die Richter. Wenn tagsüber ein Streuen nicht möglich war, dann hätte er die Überdachung so verändern müssen, dass von dort kein Schmerlzwasser mehr auf die Parkfläche gelangen konnte. Daher habe der Marktbetreiber gegen seine Verkehrssicherungspflicht verstoßen und er sei der verletzten Kundin schadenersatzpflichtig. (Urt. 14 U 172/02) oder Tel. 0180-5254555
 

2004-12-10

Treppensturz - Haftung des Verwalters

Bei Seminaren des Verbandes der Immobilienverwalter Bayern referiert der Vorsitzende unseres Institutes, Dipl. Ing. FH Siegfried Schmid über die Haftung des Verwalters beim Treppensturz. "mit einem Fuß im Gefängnis" so Schmid steht der Verwalter, wenn er in öffentlich zugänglichen Gebäuden z.B. Hotels und Gaststätten, Läden, Verkaufsstätten...usw. die gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen nicht einhält. So sind z.B. rutschfester Belag, ausreichende Beleuchtung und vor allem beidseitig griffsichere Handläufe vorgeschrieben, die über Treppenpodeste und über die erste und letzte Stufe zu führen sind. Bei Verletzung dieser öffentlich rechtlichen Vorschrift muss im Schadensfalle der Verwalter mit Schadensersatz - und Schmerzensgeld -Forderungen rechnen. Da Tausende von Menschen an Treppen stürzen kann im Unglücksfalle auch mit der Staatsanwaltschaft zu rechnen sein, so Schmid, wie die Vergangenheit bewiesen hat und Gerichtsverfahren derzeit laufen.
 

2004-12-06

UNI Basel: Sturzprophylaxe -Sicher Gehen: Handläufe

Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel schreibt in ihrer Studie: Sicher Gehen: Handläufe. Handläufe an allen Treppen anbringen, auch wenn diese nur aus wenigen Stufen bestehen. Hier sind Haltegriff oder Handläufe notwendig: bei einzelnen Stufen, z.B. hinter oder vor der Haustüre bei Treppen z.B. Keller, Wendeltreppen bei Korridoren oder nachts benutzten Durchgängen und bei der Toilette und der Badewanne. Weitere Infos auch unter www.donna.ch
 

2004-12-04

Denkmalschutz behindert nicht die Barrierefreiheit -Nachrüstpflicht!

Eine Anfrage der "Bay. Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen" zur Nachrüstpflicht an den Verkehrswegen erarbeitete das Deutsche Institut für Treppensicherheit ein ausführliches Gutachten. Kernpunkte sind darin, dass Altbestand keinen Bestandschutz hat, dass der Denkmalschutz nicht die Barrierefreiheit behindert, sofern die nachträgliche Anordnung technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist. Somit müssen Besuchertreppen in öffentlich zugänglichen Burgen, Schlössern, Museen, Klosteranlagen und Kirchen in Privatbesitz wie auch im öffentlichen Eigentum beiderseits mit Handläufen ausgestattet sein bzw. nachgerüstet werden. Ausführliche Unterlagen anzufodern beim DIT unter Az.: 00289/03 V-R / R.
 

2004-11-25

Gravierende Sicherheitsmängel an Treppen in Gaststätten

Gravierende Sicherheitsmängel stellt das DIT vor allem an Besuchertreppen in Hotels und Gaststätten fest. Selbst "kinderfreundliche" Fast-Food Restaurants z.B. McDonald`s haben auf  Treppen zu Galerien, wo oftmals Kindergeburtstage gefeiert werden nicht den beidseitigen Handlauf. Laut den Empfehlungen vom DIT sollte nicht nur auf beiden Seiten der Treppe ein Handlauf sein, sondern - wie auch im Kindergarten- auch ein 2. Handlauf, und zwar auf kindgerechter Höhe. Das DIT warnt die Betreiber und Eigentümer vor Verletzungen von öffentlich rechtlichen Vorschriften, da im Schadensfalle evtl. Schadensersatz und Schmerzensgeld geltend gemacht werden können.
 

2004-11-17

Glatteis: Sturz auf dem Gehweg - Nicht immer haftet der Streupflichtige

Frühaufsteher aufgepasst - wer morgens bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Niederschalg aus dem Haus geht, sollte sich behutsam fortbewegen. Die allgemeine Streupflicht garantiert nämlich weder eisfreie Gehwege noch Schmerzensgeld und Schadensersatz bei folgenschweren Stürzen. U.a. begründeteten die Richter das objektiv zumutbare Maß der Streupflicht auf die Zeit von ca. 7 - 20 Uhr. Weitere Infos unter Anwalt - Suchservice 0180-5254555
 

2004-11-16

Vorbildliche Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises

Die Wohnungsbau GmbH für den Landkreis Augsburg erfüllt vorbildlich ihre gesetzliche Vorschriften, und stattet Wohnungen, wo ältere oder behinderte Menschen leben, entsprechend der DIN 18025 aus. Ein positives Beispiel für alle Wohnbaugenossenschaften, denn gerade für ältere und behinderte Menschen ist Mobilität das Wichtigste, und (leider) die Treppe das oftmals größte Problem.
 

2004-11-15

Intern: Neue Aufgabenfelder für das Deutsche Institut für Treppensicherheit e.V.

Bei der Mitgliederversammlung am 15.11.04 wurden neue Aufgabenfelder festgelegt. So wird in der Satzung noch verankert, die Beratung von Organisationen, Verbänden, Kommunen und Hausbesitzer bzw. Baugenossenschaften in Bezug auf Sicherheit auf den Verkehrswegen. Auch soll in einer Aufklärungskampagne bundesweit die Aktion "Stürze vermeiden" der Berufsgenossenschaften für den gewerblichen Bereich auch auf den privaten Wohnungsbau, und alle öffentlich zugänglichen Gebäude ausgeweitet werden.
 

2004-11-01

DAK: Wohnen im Alter - Sichere Benutzung der Treppe

Die DAK empfiehlt in Ihrer Broschüre -Wohnen im Alter- für die Treppen: "zusätzliche Sicherheit im Treppenhaus bietet ein beidseitiger Handlauf." Dazu soll die Beleuchtung ausreichend lange brennen, und hell sein, der Treppenbelag rutschsicher und der Handlauf griffsicher. Infos unter www.dak.de
 

2004-10-29

Kooperation: Bay. Architektenkammer und DIT auf den "Nürnberger Seniorentage" - Gesundheitstage des Bayerischen Rundfunkes

Auf den "Seniorentagen 2004" am 28. und 29.10.04 in Nürnberg kooperierten die Bayerische Architektenkammer Beratungsstelle , mit Ihrer Fachberatungsstelle für Barrrierefreies Bauen, Frau Architektin Maria-Christiane Schubert aus Nürnberg, Allsbach 59 in 91475 Lonnerstadt Tel. 09193-1089 sowie das Deutsche Institut für Treppensicherheit e.V. in einem gemeinsamen Messestand. Beide Verbände hielten auch Vorträge über barrierefreies Bauen, sowie über Sicherheit auf den Verkehrswegen bzw. Stürze vermeiden, mit praktischen Tipps und Anregungen. Vorgestellt wurde auch auf dieser Messe die neue Broschüre des Bay. Staatsministeriums "Wohnen im Alter - am liebsten zuhause", mit vielen praktischen Vorschläge zum Umbau der Wohnung. "Das Treppenhaus ist entscheidend für die Selbständigkeit im Alter, um die Wohnung ohne Schwierigkeiten verlassen zu können" mit Tipps zum beidseitigen Handlauf, zum Stufenbelag, zur Beleuchtung und zu Treppenliften. Die Broschüre ist gegen Endgeld erhältlich bei info@wohnberatung-bayern.de, Frau Nowak Tel. 089-357043-15
 

2004-10-23

Im Naßbereich erhöhte Anforderungen an Treppen und Geländer

Die BG Richtlinie 4.1.6.1 schreibt vor: Treppen mit mehr als 4 Stufen, in nassbelasteten Barfußbereich mit mehr als 2 Stufen müssen mindestens einen Handlauf haben. An Treppe mit mehr als 1,5 m Breite müssen mindestens 2 Handläufe angebracht sein.
 

2004-10-22

BGE - Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel - M 44

Im Merkblatt M 44 beschreibt die BGE die Sicherheit auf Treppen, da Sturzunfälle seit Jahren die Spitzenposition im Unfallgeschehen einnehmen. Treppenstürze sind im Einzelhandel die dritthäufigste Unfallart, sowohl bei den meldepflichtigen Unfallarten als auch bei den neuen Unfallrenten. Daher 1. Auf Treppen konzentriert und ohne Hast gehen  2. den Handlauf benutzen  3. Treppen von Gegenständen freihalten  4. Bei Transport von Waren auf freie Sicht achten  5. Sicheres Schuhwerk tragen  6. Treppen nach der Geschäftszeit reinigen  7. Schäden an Treppen sofort melden. Bei Fragen wenden sie sich bitte an den Technischen Aufsichtsdienst Ihrer BG. Aus Merkblatt M 44 - Stand 2004 Info unter www.bge.de
 

2004-10-21

Bei Sturz "Auf eigene Gefahr" dennoch Schadensersatz

Der Betreiber eines Parkdecks kann bei einer Rampe, die bei Nässe glatt ist, trotz Aufstellens des Schildes "Auf eigene Gefahr" haften. So entschied das OLG Bamberg (Az.: 1 U 107/03) Der Kläger war auf einer als Zufahrt zu einem Parkdeck angebrachten Rampe als Fußgänger infolge Nässe durch einen Sturz verletzt worden. Auch durch die Aufstellung des Schildes konnte sich die Beklagte nicht von ihrer Haftung freizeichnen. Die Richter waren der Auffassung, dass hier zumindest von grober Fahrlässigkeit der Beklagten auszugehen ist, da es der Beklagten bewusst war, dass die Rampe bei Nässe glatt ist. Auskunft über www.versicherungsnetz.de
 

2004-10-20

Sturz im dunklen Kinosaal - Gericht verweigert Schmerzensgeld

Wie die Anwaltsuchservice- in Koopertion mit der Bundesrechtsanwaltskammer mitteilte sollten Kinobesucher beim Verlassen des Saals während der Vorstellung nur langsam und vortastend in Richtung Ausgang sich bewegen. so sahen es die Richter des OLG Bamberg und verweigerten einer Frau, die  nach einem Sturz den Kinobetreiber verklagt hatten, den Schmerzensgeldanspruch. OLG Bamberg - 23.7.04 6 U 26/04, nähere Infos unter 0180-5254555 oder www.anwalt-suchservice.de
 

2004-10-18

GUV: Beidseitige Handläufe bei notwendigen Treppen Vorschrift

Der GUV teilte mit, dass gerade die Niedersächsische Bauordnung den Aspekte eines zweiten Handlaufes in hinreichender Form bestimmt und lässt Ausnahmen nur in begründeten Fällen zu. Darüber sind auch in Niedersachsen die DIN - Normen zum barrierefreien Bauen als Technische Baubestimmungen zur Bauordnung eingeführt. Notwendige Treppe müssen beiderseits Handläufe haben. Die Handläufe müssen fest und griffsicher sein. Ausnahmen siehe auch § 34 Abs. 6 Niedersächsiche Bauordnung
 

2004-10-15

BAGASO: Zum Thema Sicherheit im Wohnbereich: "Handläufe an Treppen -auf beiden Seiten - sind für ältere unverzichtbar"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. schreibt, dass in der Bundesrepublik Deutschland jährlich über 7000 Menschen einen tödlichen Stuz erleiden, aber 85 % dieser Verunglückten sind jedoch 60 Jahre und älter. In Bezug auf Treppen wird empfohlen, dass diese frei begehbar sind und nicht als Ablage oder Abstellplatz dienen, Treppen müssen gut ausgeleuchtet sein, Antritt und Austritt sind kontrastreich farblich abzusetzen oder zu markieren, Handläufe auf beiden Seiten der Treppe unverzichtbar, Handläufe sollen etwa 5 cm von der Wand angebracht werden und eine rutschfeste Oberfläche haben, und so angebracht werden, dass man beim Begehen der Treppe sich darauf stützen kann. Wenn die Oberfläche oder räumliche Gestaltung eines Handlaufes in Höhe der letzten Stufe verändert wird, signalisiert dies das Ende der Treppe. Weitere Infos zu "Sicher wohnen - sicher leben" unter www.bagaso.de
 

2004-10-09

Bayerisches Fernsehen Rundschau: Bericht über Treppensicherheit

Das Bayerische Fernsehen berichtete in seiner Fernsehsendung Rundschau über die Arbeit des DIT, über die Situtation der Stürze an Treppe und über praktischen Tipps zur Vermeidung von Unfällen auf Treppen, auf Flurenoder Rampen.
 

2004-10-06

Stolperstein: Information für Beinamputierte: Selbständig nach Unfall

Die Zeitschrift "Stolperstein", das Informationsmedium für Beinamputierte berichtet ausführlich über das Deutsche Institut für Treppensicherheit. Treppen stellen vor allem für Menschen, die durch eine Beinamputation in der Mobilität eingeschränkt sind, eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Hierbei werden Ratschläge erteilt, wie Treppen sicherer für die Benutzer gemacht werden, auch Erklärungen zur Bezuschussung durch die Krankenkassen, wenn zur Vermeidung der Sturzgefahr, zur Aufrechterhaltung der Mobilität und zur frühzeitigen Entlassung von Patienten ins häusliche Umfeld eine zweiter Handlauf sinnvoll erscheint. Infos dazu unter www.stolperstein.com - Eine Zeitschrift der medi-Firmengruppe aus  95448 Bayreuth, Mediucusstr. 1
 

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