Große Studie zum Thema Treppensicherheit in München 2020



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Pressesprecherin des Deutschen Instituts für Treppensicherheit ab 01.08.2020

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich gerne per E-Mail direkt an mich.

thomaier@treppensicherheit.de

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2003-04-01

Informationswochen abgeschlossen - 14 Veranstaltungen - 1500 Besucher im "Deutschen Insitut für Treppensicherheit" in Augsburg

Am 31. 08.03 beendete das Deutsche Insitut für Treppensicherheit in Augsburg seine Aufklärungskampagne. In 14 Fachvorträgen und Referaten wurden die unterschiedlichen Sicherheitsbedingungen, Normen und Gesetze "rund um die Treppe und Rampe" mit Fachleuten diskutiert und Lösungen erarbeitet. Ziel aller Bemühungen ist, die dramatische Zahl der Stürze an Treppen, aber auch in Fluren und Wohnungen zu reduzieren. Mehr als 4 Millionen Senioren stürzen einmal pro Jahr, mehr als 100.000 Ältere erleiden durch Sturz einen Bruch des Oberschenkels. "Vorsorge ist besser als teure Nachsorge", so Siegfried Schmid, Vorsitzender des DIT.

Viele öffentlich zugängliche Gebäude, Hotels und Gaststätten, Büro und Verwaltungsgebäude, Banken und Versicherungen erfüllen nicht die Anforderungen an DIN - Normen und die Ländergesetze bedauert das DIT. Aber oftmals sind auch Rathäuser, öffentliche Verwaltungen, Schulen und Kindergärten, Läden und Verkaufsstätten nicht mit einem 2. Handlauf ausgestattet, so Siegfried Schmid. Schmid warnt vor allem durch die möglichen Folgekosten durch hohe Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeld, die der Hausbesitzer zahlen muß, wenn Ansprüche an Ihn durch Verletzung der Verkehrssicherungspflicht entstehen kann. Treppen müssen in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden mit DIN gerechten Wandhandläufen nachgerüstet werden, so die aktuelle Gesetzeslage, d.h. der Handlauf muss griffsicher sein, durchgehend ausgeführt werden, und über die erste und letzte Stufe geführt werden, damit vor allem ältere und behinderte Menschen, aber auch Kinder, Eltern mit Kinder usw. immer einen sicheren Halt vorfinden - vor allem wo sich Menschen auf Treppen begegnen können.


Außenansicht des Informationszentrums Treppen-Sicherheit


Eine der zahlreichen Informationsveranstaltungen zum Thema Treppensicherheit


 

2003-03-26

DIT beklagt Mangel an Treppen

Die meisten Unfälle passieren an Treppen. Das Deutsche Institut für Treppensicherheit (DIT) führt viele Stürze auf gravierende Sicherheitsmängel zurück. In zahlreichen öffentlichen Gebäuden fehlen die vorgeschriebenen beidseitigen Handläufe, um sich festhalten zu können.


Das DIT stieß vor allem in Gaststätten und Hotels auf schwere Sicherheitsmängel. Auch in zahlreichen Kindergärten, Schulen und Verwaltungsgebäuden fehlten die obligatorischen zweiten Handläufe. Gesetze und Verordnungen schreiben – was viele offenbar nicht wissen oder nicht beachten – beidseitige Handläufe in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Büros, Praxen, Pfarr- und Vereinsheimen vor.
Das Deutsche Institut für Treppensicherheit e.V. in Augsburg (Bayern) will dazu beitragen, den Gefahrenherd Treppe zu entschärfen. Durch vermeidbare Stürze entstehen Versicherungen und Krankenkassen jährlich Kosten in Millionenhöhe.
Fehlende Handläufe können sogar ein gerichtliches Nachspiel haben. So verurteilte ein Gericht in Weiden (Oberpfalz) einen Hausbesitzer zu 10.000 € Schadensersatz. Eine Mieterin hatte sich beim Sturz auf einer Treppe mit vier Stufen, an der kein Handlauf angebracht war, verletzt. Das DSI empfiehlt, auch in Wohnungen einen zweiten Handlauf anzubringen.
Selbst in Betrieben ist die Treppe eine gefürchtete Stolperfalle: Berufsgenossenschaften errechneten, dass sich pro Jahr rund 60.000 Sturzunfälle ereignen.
Besonders sturzgefährdet sind behinderte und ältere Menschen. Eine wissenschaftliche Studie aus der Schweiz ergab, dass sich 91,3 % aller Unfälle von Senioren im Haushalt ereignen. In 85 % der Fälle handelt es sich um Stürze. Fehlende Griffhilfen an Treppen seien eine der Hauptursachen hierfür. In Deutschland verunglückten im Jahr 2000 allein 5900 Personen im Haushalt. 4720 (80 %) davon waren älter als 65 Jahre; wieder 80 % davon (3776) starben nach einem Sturz.


 

2003-03-14

Aktion der Berufsgenossenschaften "Sicherer Auftritt"

Jeden Tag ereignen sich mehr als 1000 Sturzunfälle in Deutschen Unternehmen. Die Kosten der Berufsgenossenschaften belaufen sich jährlich auf etwa 330 Millionen Euro, darüber hinaus entstehen den Unternehmen allein durch Ausfallstunden jährlich Kosten in Höhe von 8 Milliarden Euro. Ab Mai startet deshalb die Kampagne unter dem Moto "Aktion: Sicherer Auftritt" . Das Deutsche Institut für Treppensicherheit unterstützt mit Nachdruck diese Präventitonskampagne, denn durch Vorsorge - z.B. auf Treppen - lassen sich rund 10 - 20% der Unfälle vermeiden.
 

2002-01-03

Privatpersonen wünschen 2. Handlauf

Ergebnis von 10 Messetagen auf der Heim und Handwerk in München 2001. Bei der neutralen Befragung "face to face" mit 1700 Personen halten mehr als 90 % der Befragten einen 2. Handlauf im Treppenhaus auch im privaten Bereich für sinnvoll. Dabei war der Anteil der über 65 jährigen mit 96 % am höchsten - aber auch junge Menschen in der Altersgruppe von 21 - 35 Jahren tendierten für einen beidseitigen Handlauf mit 92%, vor allem wegen der Kinder.
 

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